Freitag, 19. Februar 2016

Rezension zu Lovely Bad Boy

Lovely Bad Boy

Amy M. Soul

Der Klappentext

Was für ein Glück, dass Sara ihre Arbeit behalten kann. Außer ihr mussten alle Mitarbeiter des Clubs gehen. Erst mal ist es ihr auch egal, dass ihr neuer Chef ausgerechnet Sam ist, der beste Freund ihres Mitbewohners und guten Freundes Jonas, wenngleich der ihr bis dato noch nie ein Sterbenswörtchen über Sam erzählt hat.
Leider ist Sara von Sam gar nicht so abgeneigt, wie sie es gern hätte, und das, obwohl er immer so idiotisch zu ihr ist.

Es gibt Tage, an denen verstehen sie sich blendend und fühlen sich regelrecht voneinander angezogen, aber viel öfter geraten sie aneinander und merkwürdigerweise immer dann, wenn andere dabei sind.
Sara fragt sich immer häufiger, was mit Sam los ist und wo verdammt noch mal sein Problem liegt. Warum ist er so, wie er ist? Sie spürt doch ganz genau, dass er sie mag und vielleicht sogar ein bisschen mehr.
Außerdem ist sie davon überzeugt, dass er gar nicht so hart ist, wie er immer tut.
Eins steht für Sara fest: Sie muss es herausfinden. Vielleicht weiß Jonas etwas? Doch der verhält sich plötzlich auch ganz anders, als sie es von ihm gewohnt ist. Was ist bloß mit den Männern los?
Oder bildet Sara sich alles nur ein?
Außerdem fragt sie sich immer öfter, warum Jonas nie zuvor von Sam erzählt hat. Er ist doch sein bester Freund!?


Meine Meinung
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar gelesen und war allein vom Klappentext angetan. Die Geschichte wird in der Ich- Perspektive von der Hauptprotagonistin Sara erzählt. Sie war mir zu Anfang sehr sympathisch was sich leider im Laufe der Geschichte änderte. Ihr Naivität und ihr Drang alles auszudiskutieren ging mir immer mehr auf die Nerven. Auch Jonas entwickelte sich in die negative Richtung, denn sein Machogehabe wenn Sam in der Nähe war, nervte nur noch. Einzig Sam war mir sympathisch, auch wenn er manchmal ein Arschloch war. Doch wenn man sein Geheimnis erst mal kennt merkt man das er einen sehr weichen Kern hat. Doch ein Bad Boy war er in meinen Augen viel zu wenig!
Mit dem Schreibstil hatte ich große Probleme. Die direkte Ansprache an den Leser brachte mich immer wieder raus und so machte mir das lesen nach etwas mehr als die Hälfte keinen Spaß mehr. Ich überflog einige Seiten mehr als das ich sie wirklich las und so zog sich das letzte Drittel sehr hin. Auch die Erotik wurde sehr sparsam eingesetzt, so das mich diese Geschichte nicht überzeugen konnte.
Mein Fazit
Eine Geschichte die weitaus mehr Potenzial hätte. Mir hat sie leider nicht gefallen und so bekommt sie von mir nur gute 2 von 5 Bäume. 

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